Schon Albert Einstein sagte: Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.

Stell dir eine Zitrone vor und schau sie dir vor deinem geistigen Auge genau an. Siehst du die leuchtend gelbe Farbe? Nimm sie in die Hand und fühle, wie saftig sie sich anfühlt, wenn du sie sanft drückst. Jetzt schneidest du sie in deiner Vorstellung in zwei Hälften. Du kannst jetzt auch sehen, wie der Saft heraustropft. Nimm die eine Hälfte wieder in die Hand und rieche daran. Bemerkst du den frischen, säuerlichen Geruch? Jetzt beißt du herzhaft hinein…

Na, ist dir auch das Wasser im Munde zusammengelaufen und hast du dein Gesicht bei der Vorstellung verzogen?

Was genau zeigt uns dieses Experiment?

dein Unterbewusstsein kann zwischen Vorstellung und Realität nicht unterscheiden, sogar dein Körper reagiert auf deine Gedanken.

 

Das bedeutet, dass jeder Gedanke eine Reaktion in dir auslöst, da dein Körper es als Realität ansieht.

 

Achte am Tage immer mal wieder darauf, was du denkst und lenke dann deine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Schönes.

 

Ein weiteres Experiment ist z.B. das Lächeln ohne Grund.

Wenn du das nächste Mal zur Toilette gehst (oder eine andere Tätigkeit, die du regelmäßig machst und bei der du ungestört bist), verziehe deinen Mund zu einem Lächeln. Tu einfach nur so, als ob du lächelst und du wirst bemerken, dass sich deine Stimmung augenblicklich hebt. Selbst wenn es nur für den Augenblick anhält, ist es schon besser, als den ganzen Tag nicht gelächelt zu haben.

Wenn du lächelst, aktiviert dein Körper ganz bestimmte Muskeln, die zu dem typischen Gesichtsausdruck führen. Wenn du nun dieselben Muskeln bewusst aktivierst, wird dein Unterbewusstsein glauben, du wärest gut gelaunt und setzt nun alles daran, dass es zur Realität wird.

Du kannst auch deinen ganzen Körper in dieses Experiment einbeziehen:

Setze dich so hin, als wärest du voller Energie, total konzentriert und völlig wach. Nimm die Körperhaltung eines total energiegeladenen Menschen ein, aufrechte Haltung, Schultern zurück und den Blick nach vorne.

Wie fühlst du dich dabei?

Was genau zeigt uns dieses Experiment?

durch eine Veränderung deiner Körpersprache kannst du dein körperliches und seelisches Befinden von einer Sekunde zur anderen verändern.

Das bedeutet, wenn du dich so bewegst, als wärest du selbstsicher und voller Selbstvertrauen, dann fühlst du dich auch so.

 

Achte am Tage immer mal wieder auf deine Körperhaltung, sie hat einen unmittelbaren Einfluss auf deine Gefühle. Probier es einfach aus.

 

Hierzu habe ich noch ein Experiment:
Stell dich bitte aufrecht hin, strecke die Arme nach vorne aus und lege deine Hände zusammen und strecke deine Zeigefinger aus. Drehe nun deinen Oberkörper soweit nach links wie du kannst. Die Füße bleiben dabei fest auf dem Boden stehen. Merke dir nun den Punkt an der Wand auf den du mit deinen ausgestreckten Fingern zeigst.
Jetzt nimmst du die Arme wieder herunter und stellst dich wieder gerade hin. Schließe nun deine Augen und stelle dir vor, wie du diese Bewegung im Geiste machst und drehe dich nun ein paar Zentimeter weiter nach links. Mache das bitte 3-5 Mal und gehe in deiner Vorstellung immer noch ein kleines Stück weiter nach links.
Danach machst du die Übung noch einmal in Wirklichkeit. Ich wette, du kommst jetzt ein ganzes Stück weiter als beim ersten Mal.
Das heißt also, wenn du dir etwas vorstellen kannst, dann kannst du es auch erreichen.
Nutze deine Vorstellungskraft für das Erreichen deiner Ziele. Je lebendiger und öfter du dich dein Ziel erreichen siehst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Ziel auch erreichst. Doch bedenke bitte, dass das auch umgekehrt funktioniert. Je lebendiger du dir vorstellst, wie du versagen könntest, desto eher wird es passieren, dass du dein Ziel eben nicht erreichst.
Du entscheidest, wie du deine Vorstellungskraft einsetzt.

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